Micron Document
`:top
`!Modified Frequency Modulation`! (MFM) ist ein Aufzeichnungsverfahren und eine `F33f`_`[Leitungscodierung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Leitungscode]`_`f, die unter anderem bei `F33f`_`[magnetischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Magnetismus]`_`f `F33f`_`[Datenträgern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Datenträger]`_`f wie `F33f`_`[Magnetband`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Magnetband]`_`f oder `F33f`_`[Diskette`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Diskette]`_`f Anwendung findet. MFM stellt einen (1,3)-`F33f`_`[RLL-Code`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Run_Length_Limited]`_`f mit anschließender `F33f`_`[NRZI`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Non_Return_to_Zero]`_`f-Codierung dar und ist eine verbesserte Variante der `F33f`_`[digitalen Frequenzmodulation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Digitale_Frequenzmodulation]`_`f (FM).

Bei diesem Verfahren werden die einzelnen `F33f`_`[Bits`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bit]`_`f nicht direkt durch den Magnetisierungszustand des Datenträgers dargestellt, sondern durch den Polaritätswechsel desselben. Ein Magnetisierungswechsel (Flanke) stellt ein 1-Bit dar, eine gleich bleibende Magnetisierung innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls dagegen ein 0-Bit. Um einen Verlust der Bitsynchronisation der Lesevorrichtung zu verhindern, werden zusätzlich zu den Datenbits noch Taktbits eingefügt. Bei der FM wird vor jedes Datenbit ein Eins-Taktbit geschrieben, bei der MFM hingegen nur noch, wenn zwei Null-Datenbits aufeinander folgen. Ansonsten werden bei der MFM Null-Taktbits geschrieben. Dadurch werden im Vergleich zur FM sowohl der Speicherplatz verdoppelt als auch die Schreib-/Lese-Geschwindigkeit erhöht, da pro Bitdauer nur noch höchstens ein Magnetisierungswechsel auftritt und somit die Bitdauer kürzer gewählt werden kann.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] Durch Missachtung der Codierungsvorschrift des MFM-Verfahrens können Codierungsmuster erzeugt werden (z. B. durch das Schreiben eines Null-Taktbits zwischen zwei Null-Datenbits), die immerhin noch Teil eines (1,3)-RLL-Codes sind und zum Auffinden von Markierungsbytes genutzt werden können.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]

`:einsatz-der-mfm-kodierung`a Das MFM-Verfahren wird in `F33f`_`[Diskettenlaufwerken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Diskettenlaufwerk]`_`f eingesetzt. Auch bei den ersten `F33f`_`[Festplatten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Festplattenlaufwerk]`_`f wurde MFM verwendet, sie wurden daher `*MFM-Festplatten`* genannt.

>>Contents

• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

-─

>>Literatur

• John G. Proakis, Masoud Salehi: Communication Systems Engineering. 2. Auflage. Prentice Hall, 2002, ISBN 0-13-095007-6.

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f `*AN-413 Disk Interface Design Guide and Users Manual.`* (PDF; 2,3 MB) Abgerufen am 10. Januar 2021 (englisch): „FIGURE 1.2 (a). FM, MFM and GCR Encoding“
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f `*AN-413 Disk Interface Design Guide and Users Manual.`* (PDF; 2,3 MB) Abgerufen am 10. Januar 2021 (englisch): „ADDRESS MARK FIELD“

`c`F0af`_`[↑ Back to top`#top]`_`f`a